Zuchthunde

Unsere Zuchthündin lebt mit unserer Hundegruppe zusammen, die aus unterschiedlichen Rassen und Individuen besteht. Alle Hunde leben uneingeschränkt mit uns im Haus und verbringen so ihr Leben und ihren Alltag mit uns.

Kiss me de DeBaSu

… oder einfach nur Kathy, war ursprünglich die zweite Hündin der Zucht “of spotted Dynamite”. Sie wurde am 6.April 2015 in Deutschland (Zucht DeBaSu – K-Wurf) geboren. Ich lernte die lustige Hündin bereits bei ihrem Einzug kennen und betreue sie seit dieser Zeit.

Am 6. April 2017 bekam Kathy ihren (und auch die des Züchters) ersten Wurf. 8 gesunde Welpis – davon 6 Rüden und 2 Hündinnen – erblickten das Licht der Welt. Obwohl die Geburt für Kathy sicherlich nicht einfach war, schlüpfte sie sofort in ihre Mutter-Rolle und versorgte die Welpen vobildlich!
Ob Kathy in Zukunft noch einmal Mutter wird, ist derzeit noch nicht geplant … Nach dem Tod des Züchters gaben wir Kathy ein zu Hause, wo sie nun das Leben in der großen Hundegruppe genießt. Kathy begleitet mich im Alltag, absolvierte die Dummy Trainer Ausbildung bei Happy Fellow mit mir. Sie ist eine aktive und sportliche Hündin, die gerne in der Natur unterwegs ist.

Dalmatian of spotted Dynamite

Dalmatiner begleiten uns bereits fast unser ganzes Leben. Diese Rasse hat uns schon immer fasziniert. Nun ist es uns möglich, unseren Traum zu erfüllen: Dieser Rasse eine gesunde, ausgeglichene genetische Basis zu bieten und ideale Aufzuchtbedingungen für einen tollen Begleiter für Jedermann. Wir legen großen Wert darauf, dass die kleinen ideal zu ihnen und ihrem Leben passen und sie viele glückliche Jahre zusammen verbringen können. Wir unterstützen sie in der Auswahl, stehen gerne für Fragen zur Verfügung und hoffen, dass sie genauso glücklich werden 🙂
Dalmatian of spotted Dynamite
Dalmatian of spotted Dynamite
Happy Birthday 🥳
Kaum zu glauben, es sind schon 6 Jahre.

Übermotiviert, Hang zum Drama, immer bereit zum Vollkontakt-Körperkuscheln und ewig unruhig wenn du nicht unter die Decke darfst.

Danke für deine Motivation, deinen Tatendrang und deine Aufmerksamkeit auch wenn ich dich mal im Training verwirre.

Danke, dass du mir gezeigt hast, dass Hundemütter liebevoll, geduldig, sorgsam und respektvoll zu ihren Welpen sein können und sie eine Engelsgeduld haben können 💕

Du bist unsere kleine Raunze, wenn dir etwas schwerfällt, aber auch unsere Bergziege, wenn wir unterwegs sind.

Wir lieben dich 💕
Dalmatian of spotted Dynamite
Dalmatian of spotted Dynamite
Der „ausgepowerte“ Hund! Sinnvolle Zielsetzung oder eher ein Missverständnis?

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Die sozialen Medien fließen über von Postings, in denen Hundebesitzer:innen höchst befriedigt Fotos ihrer von irgendeiner stundenlangen oder hochintensiven Aktivität völlig erschlagenen – eben „ausgepowerten“ - Vierbeiner präsentieren, als ob sie damit eine persönliche Heldentat vollbracht hätten. Das färbt natürlich ab, so dass andere, die es nicht so richtig schaffen, ihre Tiere „auszupowern“, sich fragen, ob sie am Ende vielleicht keine guten Hundehalter:innen sind, so im Sinne dieses Zitats:

„Ich hab zwei Mischlinge, die draußen am liebsten nur rennen möchten und nicht müde zu bekommen sind. Ich geh viermal am Tag Gassi und wir gehen regelmäßig in den Dog Park, damit sie ihre Energie los werden können. Manchmal frage ich mich aber, ob sie es bei aktiveren Hundeeltern besser hätten. Leute, die lange Wanderungen machen und mit ihnen joggen gehen.“

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir halten das für einen Fehlschluss! Man ist keine „schlechte Hundehalterin“, wenn man seinen Vierbeiner nicht jeden Tag an den Rand der Erschöpfung bringt! Ganz im Gegenteil sind wir der Überzeugung, dass die heutzutage auf breiter Front praktizierte Überauslastung, das „Auspowern“, das Fördern eigentlich nicht artgerechter Hyperaktivität von Hunden mehr Probleme verursacht, als man meinen würde.

Aus unseren Erfahrungen in der täglichen Praxis schätzen wir die Lage so ein, dass heutzutage zahlreiche Hundehalter:innen extrem darum bemüht sind, sehr viel mit ihrem Hund / ihren Hunden zu unternehmen, eben wie oben in dem Zitat: Viermal am Tag Spazierengehen, und zwar nicht nur einmal um den Block, und zusätzlich (!) noch diverse Bespaßungs- oder Erziehungsaktivitäten wie Spielwiese, Mantrailing, Longieren, Agilitiy, usw. und so fort. Gleichzeitig sehe ich mit meiner über 30jährigen Erfahrung immer mehr Hunde, die wenig stressresistent, nervös, überängstlich und irgendwas zwischen gereizt und aggressiv, also alles andere als ausgeglichen rüberkommen.

Ein Hund ist ein hauptberuflicher Beutegreifer und ein nebenberuflicher Abstauber von allem Essbaren, was sich auftreiben lässt. Wir wissen, dass Raubtiere einerseits zwar zu explosiver und sehr anstrengender Aktivität in der Lage sind bzw. in der Lage sein müssen, dass sie aber andererseits keine Kralle krumm machen, wenn das für den Lebensunterhalt oder die Fortpflanzung nicht nötig ist. Bei Straßenhunden, die ihren Tag selbst einteilen können, wurde beobachtet, dass erwachsene Tiere bis zu 18 Stunden ruhen bzw. schlafen, dass sie territoriale Kontrollgänge und Nahrungssuche mit so wenig Aufwand wie möglich betreiben und dass sie – einmal dem Jugendalter entwachsen – so gut wie nie spielen.

Wir alle – sowohl Hunde als auch Menschen – sind von der Natur eigentlich dafür konstruiert, unter den Bedingungen eines knappen Nahrungsangebots klar zu kommen. Da ist tägliches „Auspowern“ natürlich keine sinnvolle Sache, wenn nicht gar gefährlich, weil schlicht zu kalorienraubend. Man könnte sogar sagen, dass einmal tägliches Belasten bis zur Erschöpfungsgrenze oder gar darüber hinaus ganz sicher nichts mehr mit artgerechter Haltung zu tun hat.

Ja, man kann mit einem Hund auch zu wenig machen, ihm zu wenig Auslauf und Betätigung anbieten, definitiv. Natürlich hat der Hund als geborener Hetzjäger ein gewisses Bewegungsbedürfnis, schon allein, um in Form zu bleiben. Aber das wird heutzutage allgemein weit überschätzt, mit der Folge, dass der Hund nicht mehr genug Ruhe bzw. Schlaf bekommt und sich entsprechend aufführt. Die Eltern unter uns wissen das ja von den Kindern: Nach müde kommt blöd!

Fazit: Wenn Sie einen Hund haben, der Ihnen zu hibbelig, zu schnell gestresst, zu ängstlich oder zu aggressiv vorkommt, dann eskalieren Sie entgegen des aktuellen Trends nicht in Richtung noch mehr „Auspowern“, sondern bringen mal versuchsweise deutlich mehr Ruhe rein. Könnte eventuell Wunder wirken!

Denken Sie dran: 18 Stunden Chillen und Schlafen pro Tag! Das gilt von Anfang an, also auch für naturgemäß noch überaktive Jungtiere, die man zur Ruhe fast zwingen muss. Wenn Sie aber einen Welpen oder Junghund buchstäblich in die Hyperaktivität reinerziehen, müssen Sie sich später nicht wundern, wenn es zu sehr unangenehmen und schwer therapierbaren Verhaltensauffälligkeiten kommt.

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald,

Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick

© Kleintierpraxis Ralph Rückert, Römerstraße 71, 89077 Ulm

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Sabine Taferner

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